DHH Neubau-Erstbezug im „Märchenviertel“ mit Blick auf den Wassermannpark

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Details der Immobilie

ID
19-ROE
Ort
22457 Hamburg
Objektart
Doppelhaushälfte
Wohnfläche
137,00 m²
Grundstücksfläche
230,00 m²
Nutzfläche
48,00 m²
Badezimmer
2
Verfügbar ab
ab 01.07.2021
Unterkellert
Ja
Anzahl Stellplätze
2
Stellplätze (Freiplatz)
2
Kaltmiete
2.300,00 €
Nebenkosten
550,00 €

Infrastruktur

Weitere Ausstattungsmerkmale

Einbauküche

Angaben zum Energieausweis

Art
Bedarfsausweis
Erstellt am
17.02.2021
Heizungsart
Zentralheizung
Gültig bis
16.02.2031
Befeuerungsart
Wärmepumpe Luft-Wasser
Endenergiebedarf
9 kWh/(m²*a)
Energieeff.kl.
A+

Objektbeschreibung

Das Haus verfügt über eine Wohnfläche von ca. 137 m² und 48 m² Nutzfläche im Keller. Es ist voll unterkellert und hat darüber ein Erdgeschoss, ein Dachgeschoss und einen voll ausgebauten Spitzboden (Studio).

Im Keller befindet sich der Heizungsraum, daneben ein Raum, der als Werkstatt oder Vorratsraum genutzt werden kann, ein kleiner Raum für Waschmaschine und Wäschetrockner mit Kalt- und Warmwasseranschluss, eine Dusche, die vom Flur aus durch eine Glas-Schiebetür betreten wird, und ein 28 m² großer Raum, der als Hobby-Raum oder Home-Office genutzt werden kann. Alle Kellerräume bis auf den Heizungsraum haben Fliesen als Bodenbelag und Fußbodenheizung. Von der "Werkstatt" ist der südliche Teil als Sauna vorbereitet (mit Anschlüssen für Ofen, Licht und Steuerung)-dieser Teil würde ggf. für den Einbau einer Sauna abgetrennt werden, die dann von der Dusche aus betreten werden kann. Im Treppenauge auf dem Flur (neben dem Raum für die Waschmaschine) endet der Wäscheschacht, der vom EG und DG aus beschickbar ist, und daneben befindet sich der IT-Serverschrank, von dem aus alle Räume über 2 CAT8 LAN-Datenkabel mit Internetzugängen versorgt werden. Über Gigabit-Switches können alle Endgeräte direkt miteinander kommunizieren (beispielsweise auf einen zentralen Drucker zugreifen).

Das Erdgeschoss ist über die gesamte Fläche mit hochwertigen Bodenfliesen ausgestattet, die auch für alle drei Treppen des Hauses verwendet wurden. Hier gibt es am Hauseingang ein Gäste-WC und im Flur Platz für einen Garderobenschrank. Durch eine Glastür mit Oberlicht gelangt man in das Wohnzimmer, das im Norden mit einer offenen Küche verbunden ist, die mit Elektrogeräten der Oberklasse ausgestattet ist (Backofen, Mikrowelle, sehr leiser Geschirrspüler, effiziente kopffreundliche Abluft-Dunstabzugshaube) und mit einem 90 cm breiten Gasherd zum Kochen. Arbeitsplatte und Fliesenspiegel bestehen aus Granit, so dass auch heiße Töpfe und Pfannen dort abgestellt werden können.

Im Erdgeschoss befindet sich auf der Westseite auch ein Kamin. Im Fußboden verlaufen neben den Datenkabeln auch Lautsprecherkabel zu Wand-Anschlüssen und DMI-Kabel für die Verteilung von Bild- und Tonsignalen.

Durch 3 Fenstertüren im Süden kann man auf die Terrasse gelangen, die sich noch in der Ausführung befindet. Sie wird ca. 4,8x3 Meter groß sein und mit Granitplatten belegt sein, die auf gleicher Höhe mit dem Fußboden des Wohnzimmers liegen. In der Ostwand gibt es im Süden eine Fenstertür mit Kämpfer und etwa in der Mitte zwei Fenster, so dass man auch von einem Essplatz aus in die Natur gucken kann.

Im Dachgeschoss gibt es einen Flur der über eine Tür mit Oberlicht in das Bad (mit großer Badewanne und Duschkabine) führt und über den das Elternschlafzimmer und 2 Kinderzimmer erreicht werden können. Das große Kinderzimmer im Süden ist derzeit noch nicht durch die eingezeichnete Mittelwand getrennt-je nach Präferenz der Mieter kann es entweder als ein großer Raum genutzt werden oder durch eine Trockenbauwand in 2 Zimmer geteilt werden. Nach Süden gibt es unter der Gaube 2 Fenster und 2 Fenstertüren mit französischem Balkon, die den herrlichen Blick in den Wassermannpark freigeben. Alle Schlafzimmer sind mit echtem Eichenparkett ausgelegt. Die Fenstertüren im Süden sind mit elektrisch betriebenen Rollläden als Sichtschutz oder sommerlicher Hitzeschutz ausgestattet.

Der Spitzboden wird vom Dachgeschoss-Flur durch ein gesondertes Treppenhaus erreicht. Man erreicht ihn von der Treppe her durch eine schallgedämmte Wohnungstür, so dass dieser große Raum mit dem direkt angeschlossenen Duschbad und der vorbereiteten Küchenzeile als komplette Mini-Wohnung genutzt werden kann. Dieses "Studio" ist mit einer eigenen Klingel sowie mit einer Gegensprechanlage und einem elektrischen Türöffner für die Haustür ausgestattet. Der Fußboden ist ebenfalls mit Eichenparkett belegt.

Lage

Die hier angebotenen Doppelhaushälfte befindet sich im "Schnelsener Märchenviertel", direkt am Wassermannpark.

Das Grundstück liegt am Ende einer Spielstraße. Es hat eine Süd-Südwest-Ausrichtung und einen unverbaubaren Blick auf den direkt angrenzenden Wassermannpark im Süden.

Am Anfang der Straße Rönnkamp, die von der Einmündung in den Königskinderweg bis zu der Kehre vor dem Haus nur 500 Meter lang ist, befinden sich eine Kita und die Grundschule Rönnkamp. Südlich von der Schule befindet sich das Gelände des Turn- und Sportvereins TuS Germania Schnelsen. Ca. 1 km weiter nördlich, am Rande des beliebten "Märchenviertels" (und der Stadtgrenze) befindet sich das Sporthotel Racket Inn mit Fitnessstudio, Squash- und Tennisplätzen und einem Schwimmbad.

Geht man durch den Park nach Westen, erreicht man nach ca. 800 Metern den Roman-Zeller-Platz mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und dem Busbahnhof, von dem die Linie 5 direkt bis zum Hauptbahnhof fährt. Alternativ liegt direkt daneben der Bahnhof der AKN, die (derzeit im 20-Minuten-Takt) nach Eidelstedt zur S21 und S31 und zukünftig sogar direkt bis zum Hauptbahnhof fährt.

Ausstattung

Vom Studio aus gelangt man in ein Duschbad mit großem Waschbecken und einem großen Fenster, das auch als Ausstieg für den Schornsteinfeger genutzt werden kann. Das Studio hat sehr große Fenster nach Süden mit Blick auf den Wassermannpark, die ebenfalls über elektrisch betriebene und programmierbare Rollläden verfügen, als Sicht- und sommerlicher Hitzeschutz. Im Norden gibt es noch eine durchgehende Abseite mit je einer Tür vom Studio und vom Duschbad, die als Abstell- bzw. Stauraum benutzt werden kann. 

Alle Räume sind mit Raumthermostaten ausgestattet, die dafür sorgen, dass die voreingestellte Raumtemperatur über die Fußbodenheizung automatisch gehalten wird. Alle drei Bäder sind mit Thermostat-Armaturen ausgestattet, die für das Baden oder Duschen das Wasser auf der eingestellten Wassertemperatur halten.

Alle Wohnräume, der Hobby-Raum und der Werkraum im Keller sind mit mindestens 2 Datendosen für drahtgebundene Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen oder direkte Datenverbindungen zwischen unterschiedlichen Geräten in den Räumen ausgestattet. Zusätzlich ist in dem Haus für drahtlose Verbindungen ein WLAN installiert, das in allen Räumen eine gute Datenanbindung gewährleistet.

Weiterhin sind alle Räume mit einem Kabelfernseh-Anschluss ausgestattet.

Das Haus wurde als sogenanntes KfW40-Plus Haus errichtet. Mit einem Primärenergiebedarf von nur 17 kWh/m²a hat es die beste Energieeffizienzklasse, die es gibt (A+ - vergeben für weniger als 30 kWh/m²a) - bis 2016 wurden Häuser dieser Effizienz als "Passiv-Häuser" bezeichnet.

Erreicht wird diese Energie-Effizienz durch eine Luft-Luft-Wärmepumpe, die als Intregalgerät die Funktionen Heizen, Lüften und Trinkwasser-Erwärmung in sich vereint. Die Wärmepumpe kommt ohne geräuschverursachendes Außengerät aus. Der Nachteil, dass Wärmepumpen an sehr kalten Tagen durch einen elektrischen Heizstab unterstützt werden müssen (Tauchsieder-Prinzip), der an solchen Tagen viele Kilowattstunden elektrischer Energie verbrauchen kann, wird vermieden durch einen sogenannten "wasserführenden Kamin". In einem so gut wärmegedämmten Haus kann ein normaler Kamin gar nicht betrieben werden, weil es nach kurzer Zeit im Aufstellungsraum zu warm werden würde. Der hier eingebaute Kamin gibt aber nur etwa ein Drittel seiner Wärme in den Raum ab, die anderen beiden Drittel heizen Wasser in einer sog. "Wassertasche", das dann in einen 400 L großen sogenannten "Pufferspeicher" im Keller (Werkraum) gepumpt und dort gespeichert wird. Die Wärmepumpe kann sich nun aus diesem Pufferspeicher die Energie holen, die sie an den kalten Tagen nicht mehr aus der Luft gewinnen kann - sowohl zum Heizen als auch für die Warmwasserbereitung.

Ein heute für Energie-Effizienzhäuser vorgeschriebener Teil des Energiespar-Konzepts ist die Kontrollierte Wohnraum-Lüftung (KWL), bei der den Räumen im Haus ständig Frischluft zugeführt und verbrauchte Luft über die Feuchträume abgesaugt wird. In diesem Haus ist eine zentrale Anlage realisiert. Dabei wird die Wärme aus der abgesaugten Luft zurückgewonnen und der Frischluft zugeführt (Konzept der Wärmerückgewinnung). Im vorliegenden Fall wird der kontrollierte Luftaustausch von dem zentralen Integralgerät im Keller für alle Räume durchgeführt. Dafür gibt es einen eigenen Frischluftschacht, über den Frischluft vom Dach in den Keller gelangt. Vom Gerät wird sie dann über ein Rohrsystem zu Deckenventilen in allen Wohnräumen geleitet. Über Abluftventile in den Feuchträumen wird die Luft dann wieder zum Integralgerät zurückgeleitet. Dabei kann für jeden Raum die richtige Luftmenge genau eingestellt werden und es wird sichergestellt, dass die Lüftung so erfolgt, dass sich kein Schimmel in den Räumen bilden kann. Gleichzeitig wird die Raumluft gefiltert und Keime (beispielsweise Corona-Viren) werden regelmäßig aus den Räumen entfernt.

Sonstige Angaben

Der Kamin ist vom Typ her ein sogenannter "raumluftunabhängiger Kamin". Er holt sich den Sauerstoff für die Verbrennung nicht aus dem Aufstellungsraum, sondern über eine getrennte Rohrverbindung aus der Außenluft.

Für den Betrieb der Wärmepumpe wird der günstige Wärmepumpenstrom verwendet, für den im Keller ein gesonderter Zähler eingebaut ist. Dieser Strom ist deutlich günstiger als der Normalstrom, weil sich die Versorgungsunternehmen vorbehalten, die Stromlieferungen in Zeiten von Spitzenlast kurzzeitig zu unterbrechen, was über einen ferngesteuerten Schalter erreicht wird. Dadurch, dass die Fußbodenheizung eine große Trägheit aufweist, werden solche Unterbrechungen von den Hausbewohnern gar nicht bemerkt.

Ein besonderer Vorteil der in diesem Haus eingebauten Wärmepumpe ist ihre Fähigkeit, die Räume im Sommer über die Fußbodenheizung zu kühlen. Dazu werden die Heizthermostate, die die Temperatur in jedem Raum automatisch auf einem eingestellten Wert halten, einfach auf "Kühlen" umgestellt.

Unterstützt wird die Wärmepumpe auch durch die im Haus eingebaute Photovoltaik-Anlage. Auf dem Dach befinden sich 13 Hochleistungs-Solarmodule mit je 3,2 kWp Leistung, die Sonnenenergie umwandeln, der einen Batteriespeicher von 8 kWh Leistung (montiert im Werkraum) auflädt. Damit liefert die Photovoltaik-Anlage den Strom hauptsächlich für den Eigenverbrauch. Überschüssige Energie kann genutzt werden, um die Wärmepumpe zu unterstützen, oder sie wird in das Leitungsnetz eingespeist. Um zu vermeiden, dass der Vermieter als Strom-Verkäufer ein Gewerbe anmelden muss, fungiert in diesem Fall der Mieter als Betreiber und wird zu diesem Zweck für die Dauer des Mietverhältnisses in dem Register gemeldet.

Für die Wasserversorgung hat das Haus im Heizungsbereich eine eigene leistungsfähige Wasser-Enthärtungsanlage. Damit wird das Wasser "weich" - es fühlt sich beim Baden und Duschen angenehm an und verursacht keine Kalkablagerungen, die das Sauberhalten in Küche und Bad erschweren. Diese Anlage muss regelmäßig gewartet und durch die Hausbewohner mit einem geeigneten Mittel befüllt werden.

Die Warmwasser-Versorgung erfolgt über eine sog. Zirkulationsleitung, das heißt, das warme Wasser wird ständig im Kreis gepumpt und steht an jeder Zapfstelle sofort zur Verfügung. Weil auch bei gut isolierten Rohren durch ein Abkühlen eine gewisse Menge Energie verloren geht, kann die Zirkulationspumpe über eine Zeitschaltuhr so eingestellt werden, dass sie nur zu bestimmten Tageszeiten arbeitet (wenn die Bewohner morgens oder abends baden oder duschen). Außerhalb dieser Zeiten kann es ein wenig dauern, bis aus dem jeweiligen Hahn warmes Wasser kommt.

Das Haus hat auch im Außenbereich eine gehobene Ausstattung. Die Hauseingangstreppe (noch in Planung) besteht aus hochwertigen Granit-Stufen. Für Arbeiten im Garten gibt es an mehrere Stellen von innen schaltbare Außensteckdosen. An der Südostecke befindet sich ein frostsicherer Außenwasserhahn. Auf der Terrasse wurde eine Gas-Steckdose für einen umweltfreundlichen Gas-Grill installiert.

Für die PKWs der Bewohner oder ihrer Gäste gibt es an der Straße zwei Stellplätze - einer davon kann auf Wunsch als Carport ausgeführt werden. Zwischen den beiden Stellplätzen gibt es eine Elektro-Ladestation für das schnelle Aufladen von PKWs mit Elektroantrieb oder für E-Bikes. Auch hier kann die Photovoltaik-Anlage helfen, die Kosten für die elektrische Energie zu minimieren, indem Strom aus dem Batteriespeicher zum Laden verwendet wird. Falls die Ladestation auch für Gäste oder Nachbarn verwendet werden soll, kann die zum Laden verbrauchte Energie über ein spezielles, bereits eingebautes Messgerät erfasst werden, so dass ggf. eine Vergütung erfolgen kann.

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Ihr Ansprechpartner

Jan Meyer-Seebeck

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